Pflegestellen

Alle Tiere haben es verdient, ein schönes Zuhause zu bekommen. Das Tierheim soll bei der Suche nach diesem helfen und nur eine Zwischenstation für "Waldi", "Minka" und Co sein. Manche Tiere haben hier jedoch kaum eine Chance, weil sie alt, krank oder besonders pflegebedürftig sind. Diesen möchten wir den Aufenthalt im Tierheim möglichst ersparen oder so kurz wie möglich halten.

 

Deshalb suchen wir Pflege- oder Endstellen für solche "Notfellchen". Menschen, die sich nicht nur in erster Linie Spaß durch ihr Tier erhoffen, sondern für ein Wesen da sein wollen, es pflegen und umsorgen möchten, auch, wenn es nicht mehr sportliche Höchstleistungen erbringen kann.

Menschen, die es schaffen, hoffnungslosen Hunden, Katzen, Klein- oder Großtieren noch ein bisschen Lebensqualität zu verschaffen und somit wieder Hoffnung zu schenken.

 

Pflegestellen arbeiten eng mit dem Tierschutzverein zusammen, halten uns über den Zustand und Fortschritt der Schützlinge auf dem Laufenden und sorgen für sie bis zur endgültigen Vermittlung oder auch bis zum "Gang über die Regenbogenbrücke". Futter- und Tierarztkosten (bei unserem Vertragstierarzt Dr. Lüttgenau in Hückeswagen)  übernehmen der Tierschutzverein oder die jeweiligen Privatpersonen.

 

 Bei Interesse fragen Sie unsere Mitarbeiter: 02267/3770

 

Wusel sucht dringend eine neue Pflegestelle ohne andere Katzen. Er lebt momentan auf einer Pflegestelle in Wipperfürth.

 Wusel ist ein sicherer Kater und ist bei uns recht schnell aufgetaut. Er ist äußerst selten ängstlich. Ob leise oder laut, Wusel glänzt mit Gelassenheit.
 Er ist schon neugierig und auf jedenfall ein Kletterer. Grade am Anfang fühlte er sich auf Schränken am wohlsten, am liebsten mit einer kleinen Höhle drauf. Man sollte nicht davon ausgehen, dass er wo nicht drauf kommt. Er erklimmt alles.
Uns hat es das ein oder andere mal sehr überrascht wo wir ihn doch fanden.

Wusel ist dominant und territorial. Im Umgang mit unseren Katzen wollte er sehr schnell die Führerrolle haben und nahm die Wohnung schnell als sein Revier an, welches er sehr ungern teilt. (Makierte immer wieder regelmäßig alle Eingänge)
 Zudem ist Wusel sehr menschenbezogen, und möchte auch am liebsten die ganze Zeit in dessen Nähe bleiben.
 Die neuen Besitzer sollten nichts dagegen haben, wenn Wusel mit ins Schlafzimmer kommt. Andernfalls hört man doch immerwieder seine Unzufriedenheit.
 Wusels deutlicher Vorteil: Er belagert seine Menschen nicht. Er möchte nur immer gerne in der Nähe von Ihnen sein.
 Auf der Couch legt er sich neben einen (Entweder direkt an einen oder 1-2 Meter Abstand).
Natürlich kommt er auch gerne mal kuscheln.
Ist er mal alleine zu Hause, ist das garnicht schlimm. Er schläft dann einfach.
Wusel genießt es auch gekämmt zu werden. Grade beim Fellwechsel sehr praktisch.

Obwohl der Kater schon 10 Jahre alt ist, kann man mit ihm ein wenig spielen. Baldriankissen, Katzenminzestöckchen, oder dem Ball mit der
Glocke hinterherlaufen (Man sollte aber immer darauf achten, dass er sich nicht verausgabt und sein Herz überlastet). Wahrscheinlich gibt es auch mehr Spielzeug, mit dem man ihn glücklich machen kann.

Leider toleriert er keine weiteren Katzen in seine Nähe und
verscheucht sie.
Daher würden wir empfehlen Wusel als Einzelkatze erneut zu vermitteln.

Wusel ist leider auf Medikamente angewiesen: Er bekommt abends um 19:30 Uhr eine Tablette für sein Herz und eine halbe Tablette für die Nieren. Die Tabletten sind ihm leicht zu geben. Ganz besonders, wenn es
als Belohnung eine Knabber-/Kaustange gibt.
Durch das richtige Futter ist Wusel mittlerweile ein ehemaliger
Diabetiker und kommt vollständig ohne Insulin aus.
 Beim Futter ist einiges zu beachten, aber es gibt viele normalpreisige Futtersorten, die er fressen darf (Coshida Premium - 55 Cent bei Lidl, oder 100g Schälchen - 20 Cent von Lidl und DM, und viele weitere. Wir haben auch ein Trockenfutter gefunden was er sehr gerne frisst und darf,
dieses gibt es aber nur zu bestellen)

Da die Gefahr besteht, dass der Diabetes wieder kommt, kontrollieren wir in regelmäßigen Abständen die Zuckerwerte.
 Aktuell kontrollieren wir 1 mal in der Woche. Dies lässt sich aber auf 1 mal im Monat ausdehnen.
 Das Blutzuckermassgerät mit den Teststreifen und Lanzetten kann gerne übernommen werden. Da wir die Teststäbchen und Lanzetten zum Stechen selber gekauft haben, würden wir diese für 25 Eur abgeben.
Schätze es sind noch ca 40 Teststreifen übrig.
Für den Fall der Fälle sollte immer etwas Insulin und Spritzen zu Hause vorhanden sein (Haben wir aber auch noch reichlich)

Da ich mich in das Thema schon gut eingearbeitet habe, würde ich den neuen Besitzern/Pflegern mit Hilfe und Tipps zur Seite stehen. Zeigen wie man spritzt, Blutzucker misst, Tabletten gibt, Futter einkaufen, hilfreiche Internetseiten, etc.

Es ist wirklich schade, dass die Katzen nicht miteinander auskommen, er ist so ein süßer Herzensbrecher-Kater.

Anwärter können gerne vorbeikommen und auch anrufen unter
0170/3493202 (am besten ab 17 Uhr).