Nach langen und zähen Verhandlungen neue Fundtierverträge für das Tierheim Wipperfürth

Der Tierschutzverein Wipperfürth als Träger des Tierheims Wipperfürth teilt folgendes mit:

 

Wie bekannt, ist das Tierheim Wipperfürth für Fundtiere aus den Gemeinden bzw. Städten Engelskirchen, Lindlar, Marienheide und Wipperfürth zuständig. Jede Kommune zahlt eine bestimmte Fundtierpauschale pro Jahr und Einwohner für die in ihrem Gebiet aufgegriffenen Fundtiere.

Die bestehenden Verträge laufen zum Jahresende aus. Da der Tierschutzverein ohne neuen Vertrag teilweise auf frühere Konditionen zurückgefallen wäre, die überhaupt nicht annähernd kostendeckend gewesen wären, wurde über einen längeren Zeitraum intensiv verhandelt, wobei Kündigungen auch sicherheitshalber ausgesprochen werden mussten.

Nun gibt es kurz vor dem Jahresende eine gute Nachricht. Es wurden Fundtierverträge mit allen vier beteiligten Kommunen geschlossen, die fast kostendeckend sind und sich – sofern keine der beiden Vertragsparteien sie kündigt – automatisch auch für das jeweils folgende Jahr verlängern. Nachdem seinerzeit der Vertrag mit Marienheide gekündigt wurde, ist nun mit dem neuen Vertrag, auch ohne Erhöhung, ein zufriedenstellendes Gesamtpaket geschnürt worden.

Der Vertrag mit Engelskirchen wurde nicht geändert, so dass hier eine Pauschale von 0,50 EUR zu zahlen ist. Wipperfürth und Lindlar zahlen ab Januar 2013 pro Einwohner und Jahr 0,75 EUR. Für Marienheide wurden ebenfalls 0,50 EUR vereinbart.

Der Vorstand des Tierschutzvereins zeigt sich zufrieden mit der Einigung, die mit den vier Kommunen, die alle Haushaltsprobleme haben, erzielt werden konnte.

Der Bestand des Tierheims ist damit zunächst einmal gesichert. Das bedeutet aber für die Tierfreunde trotzdem weiterhin, alle möglichen zusätzlichen Finanzquellen, wie z.B. Spenden, Feste oder auch mögliche Erbschaften anzustreben.

Einzelheiten über weitere finanzielle – oder auch ideelle - Unterstützungen finden interessierte Bürger auf der Homepage des Tierheims Wipperfürth unter www.tierheim-wipperfuerth.de

Mit den neuen Regelungen ist sichergestellt, dass das Tierheim Wipperfürth auch im nächsten Jahr Fundtiere aller vier beteiligten Kommunen aufnimmt, selbstverständlich auch Tiere aus dem Gemeindegebiet von Marienheide.

Abschließend bedanken sich alle Mitarbeiter, Ehrenamtler und Vorstandsmitglieder für die bisherige Unterstützung durch die Medien und die Bevölkerung.

 

20.12.12



Zu viele junge Katzen sind auch für das Tierheim Wipperfürth ein Problem

Das Tierheim Wipperfürth hat wie in den letzten Jahren auch im Augenblick wiederum ein Problem mit den vielen jungen Katzen, die von freilebenden Katzen geboren werden. Leider haben in der Natur nicht alle gute Chancen auf einen optimalen Start in ihr Leben. Seit einigen Wochen werden regelmäßig Katzen mit ihren Jungen – teilweise nur die Kleinen – von Tierfreunden ins Tierheim gebracht. Da im Tierheim selbst nicht genügend Platz ist, haben sich netterweise Pflegefamilien bereit erklärt, die Kleinen aufzupäppeln. Der Tierschutzverein würde sich über weitere freiwillige Helfer als Pflegefamilien sehr freuen.

Im Tierheim Wipperfürth wird der Platz langsam sehr eng, da Neuzugänge zunächst immer in eine Quarantänestation verbracht werden. Davon gibt es leider nicht so viele wie eigentlich benötigt würden.

Heute soll einmal ein ganz besonders trauriger Fall exemplarisch vorgestellt werden. Am 28.06.2012 kamen zwei junge Kater ins Tierheim Wipperfürth. Wie leider so oft litten auch die beiden an Katzenschnupfen. Während der eine kleine Kater, Anton, mit nicht so heftigen Symptomen kam und nach der Heilung sogar vermittelt wurde, ist sein Bruder, Joey, in einem mitleiderregenden Zustand. Als Folge des Katzenschnupfens, der bei freilebenden Katzen leider viel zu oft erst dann erkannt wird, wenn es fast zu spät ist, hat er sehr schlimme Symptome. Daher musste ihm ein Auge bereits herausoperiert werden. Das andere Auge ist stark gefährdet. Trotzdem ist der kleine Kerl total lieb und zutraulich Menschen gegenüber. Wenn er alles übersteht, freut er sich schon jetzt auf eine liebe und verständnisvolle Familie (s. Foto).

Leider muss der Tierschutzverein Wipperfürth aber auch mitteilen, dass nicht alle Jungtiere den Kampf gegen ihre Krankheiten gewonnen haben, auch wenn die Mitarbeiter und die Ehrenamtler, die die Kleinen in Pflegestellen liebevoll betreuen, um jedes Leben vehement kämpfen. Deshalb fordert der Verein nach wie vor dringendst die Einführung einer Katzenkastrationspflicht, um die Vermehrung und das daraus entstehende Katzenelend zu verhindern.

Leider gibt es aber außer den freilebenden Tieren, die Probleme verursachen, auch noch Halter, die dem Tierheim Sorgen machen wegen ihres unverantwortlichen und sogar strafbaren Verhaltens. So wurden am Samstag gleich zwei krasse Fälle aktenkundig. In Lindlar war ein hilfloser Hundewelpe an einer Laterne angebunden worden, und vom Hundebesitzer gab es keine Spur mehr.

Ebenfalls in Lindlar haben Besitzer von zwei kleinen Katzen diese in einem Katzenklo, welches sorgfältigst verklebt war, so dass die Kleinen kaum Luft bekommen konnten, auf einem Privatgrundstück abgestellt.

Alle drei Tiere sind nun im Tierheim Wipperfürth und hoffen auf bessere Zeiten.



12.08.12



Sommerfest im Tierheim Wipperfürth war ein großer Erfolg

Der Tierschutzverein Wipperfürth hatte zu seinem diesjährigen Sommerfest geladen und hunderte von Tierfreunden kamen im Laufe des Tages. Es gab vieles zu sehen, z.B. die Frettchenfreunde Oberberg, die natürlich eines ihrer putzigen Kerlchen mitgebracht hatten. Am Eingangsbereich hatte der Hundeservice Underdog einen Informationsstand aufgebaut. Diese Einrichtung bietet viele Dinge an, z.B. einen Gassi-Service. Für das Tierheim Wipperfürth wird von dort das Aufgreifen von Fundtieren außerhalb der Öffnungszeiten des Tierheims übernommen.

Die in Abständen angebotenen Tierheimführungen sind immer sehr begehrt. Viele Besucher, die teilweise zum ersten Mal im Tierheim sind, sind sehr daran interessiert, zu sehen, welche Tiere es gibt und wie sie untergebracht sind.

Zum ersten Mal hat sich der Verein daran gewagt, den Besuchern ein Klassik-Konzert zu präsentieren. Unter der Leitung von Svenja Kohlmann spielten „Die Quietschfidelen" – eine Streichergruppe der Musikschule Wipperfürth. Obwohl leider genau in der Zeit die einzigen Regentropfen des Nachmittags fielen, wurde improvisiert. Da die Leiterin und die Kinder flexibel waren, wurde im Stehen gespielt und einige Hunde kamen – bestimmt zum ersten Mal in ihrem Leben – zu einem Konzert direkt vor ihren Hundeohren. Bei den Besuchern kam dieses Konzert gut an.

Der nächste Programmpunkt folgte danach – das allseits beliebte Hunderennen, welches mittlerweile Tradition hat. Hier stellt sich die Frage, wer am meisten Spaß hat: die laufenden Hunde, deren Herrchen oder Frauchen, die voraus laufen und ihre Tiere anfeuern oder das Publikum, das total begeistert ist. Hier war es so, dass die beiden Malamuten, die leider schon eine Weile im Tierheim wohnen, am benachbarten Zaun enthusiastisch fast alle Hunde bei ihren Läufen begleitet haben. Am meisten Lacher gibt es natürlich dann, wenn Hunde zwischendurch eine Pause einlegten, weil sie auf der Rennstrecke erst ein „kleines Geschäft erledigen mussten".

Der eine oder andere Besucher rieb sich erstaunt die Augen. Am Nachmittag – auch noch zur Sendezeit von „Tiere suchen ein Zuhause" – die bei den Tierfreunden bestens bekannt ist, erkannten Sie Simone Sombecki, die Moderatorin dieser Sendung, unter den Besuchern des Festes. Frau Sombecki war schon in der Vergangenheit häufig Besucherin unseres Sommerfestes. Am Sonntag gab es einen Erfahrunsgsaustausch mit ihr und Überlegungen zu einer weiteren Zusammenarbeit mit dem WDR.

Der Tierschutzverein Wipperfürth zeigt sich von der Resonanz sowie der Unterstützung durch die Ehrenamtler und die Besucher zufrieden und ist glücklich über die Einnahmen, die – natürlich wie immer – voll und ganz dem Tierheim zugutekommen.

Ein Problem soll hier noch angesprochen werden. Im Augenblick gibt es zu viele Katzenbabies. Dafür werden noch Katzenquarantänekäfige gesucht.

Aber: Vor allem können im Tierheim keine Katzenkinder mehr untergebracht werden.

Wer das Tierheim hier und jetzt in einer Notsituation unterstützen kann, ist aufgerufen, Katzenbabies bei sich aufzunehmen. Die erforderliche Ausstattung stellt das Tierheim. Auch Futter und ggf. Tierarztkosten werden von dort übernommen. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an das Tierheim unter der Tel.-Nr.: 02267/3770

 

02.07.12

Tierheim Wipperfürth benötigt dringend neue Quarantäneboxen

Der Tierschutzverein Wipperfürth benötigt die Hilfe von Tierfreunden.

Die Quarantäneboxen im Tierheim sind leider schon in die Jahre gekommen und können nicht intensiv genug desinfiziert werden.

Es gibt moderne Quarantäneboxen, die besser zu reinigen und vor allem zu desinfizieren sind. Da sich eine Neuanschaffung im vierstelligen Bereich bewegt (bei 4 Einheiten ist von etwa 2.300,00 € auszugehen), ruft der Tierschutzverein Wipperfürth zu zweckgerichteten Spenden auf.

Geld kann mit dem Vermerk „Katzenquarantäne" auf das

Vereinskonto Nr. 5109339018 bei der Volksbank Wipperfürth

(BLZ: 370 698 40) überwiesen werden.Selbstverständlich werden auf Wunsch Spendenbescheinigungen ausgestellt. Dafür muss aber neben dem Namen auch die Adresse auf dem Überweisungsträger angegeben werden.

 

Aktueller Hintergrund dieses Aufrufs ist eine Infektionskrankheit, die Katzenwelpen befällt und an der letztes Jahr 5 Katzenjunge und jetzt schon die Jungen der Katzen Sunday und Shanaja verstorben sind. Es ist ein heimtückischer Virus, der außerhalb des Körpers sogar widerstandsfähiger als das Herpesvirus ist und auch indirekt übertragen werden kann.

Die Krankheit, Calicivirose, wird von einem Virus, dem Calicivirus, verursacht. Es gibt verschiedene Stämme. Die akute Form befällt meist Jungtiere, überwiegend in der Zeit der Entwöhnung. Es gibt viele Symptome, u.a. Fieber, Entzündung der Augenbindehaut und Mundgeschwüre. Junge Katzen, die von besonders aggressiven Stämmen des Virus befallen werden, können an Entzündungen der Luftröhre, der Bronchien und der Lunge erkranken, an Durchfällen und Schmerzen leiden. Sie sterben manchmal in kürzester Zeit.

 

Das Tierheim Wipperfürth lädt außerdem noch einmal alle Bürger auf,

am Sonntag, dem 01.07.2012 zum Sommerfest in das Tierheim Wipperfürth zu kommen. In der Zeit zwischen 12.00 Uhr und 18.00 Uhr gibt es u.a. Hunderennen, Hüpfburg, zwei Auftritte der jungen Wipperfürther Streicher „Die Quietschfidelen", Tombola und einen Tiertrödel. Natürlich ist auch für die Verpflegung, herzhaft und süß, bestens gesorgt.

Ebenso gibt es Tierheimführungen. Dabei können Besucher u.a. auch die ersten Katzenjungen sehen.

22.06.12



Tierschutzverein Wipperfürth mit dem Ergebnis des ersten Frühlingsfestes zufrieden

Im Tierheim Wipperfürth fand am Sonntag, dem 22. April 2012 zum ersten Mal ein Frühlingsfest statt.

Für das leibliche Wohl gab es kalte und warme Getränke, Kuchen, Waffeln, Suppe etc. Außerdem hatte die Jugendgruppe „Wipperfürther Pfotenfreunde" einen Flohmarkt aufgebaut. Hinzu kamen u.a. Frühlingsgestecke und selbst hergestellte Pestos. Die Kinder waren aufgefordert, ein Rätsel zu lösen.

Obwohl das Wetter besser hätte sein können – es war eben April mit den dazugehörigen Wetterkapriolen - zeigte sich der 1. Vorsitzende des Tierschutzvereins, Lars Beilken, zufrieden: Trotz des entflogenen Zeltes war das Fest ein voller Erfolg mit geschätzten 350 – 400 Gästen. Die Erträge kommen dem Tierheim Wipperfürth in vollem Umfang zugute. Man traf überall Hundehalter, die Hunde aus der im Dezember letzten Jahres erfolgten Beschlagnahmung übernommen haben. Manche dieser Hunde feierten im Tierheim Wiedersehen.

Zur Zeit leben im Tierheim etwa 15 Hunde, 40 Katzen sowie zahlreiche Kleintiere, u.a. seit kurzem 10 Kaninchen aus einem Sterbefall sowie 6 Schweine und 40 Goldfische. Im letzten Jahr wurden vom Tierheim Wipperfürth insgesamt 181 Katzen, 82 Hunde, 40 Kaninchen und zahlreiche Kleintiere vermittelt

Wie der erste Vorsitzende ferner erklärt, steht das Tierheim Wipperfürth mindestens bis zum Ende dieses Jahres auf einer guten finanziellen Basis. Damit das so bleibt, steht der Verein im Augenblick bereits mit den vier beteiligten Kommunen in Verhandlungen, um das Defizit aus den mit den Tierheimen bestehenden Fundtierverträgen in Höhe von ca. 20.000,00 € deutlich zu reduzieren.

Außerdem versucht der Tierschutzverein Wipperfürth, eine Kennzeichnungs- und Kastrationspflicht für freilaufende Katzen zu erreichen.

 

Abschließend soll noch auf zwei Aktionen bzw. Themen hingewiesen werden.

Über SocialBay können Bürger Gegenstände versteigern lassen, ohne, dass Ihnen selbst Kosten entstehen. Interessierte fordern bei der Sozial-Aktien-Gesellschaft Bielefeld kostenlose Paketmarken an. Der Erlös dieser Verkäufe geht, wenn der Abschnitt entsprechend ausgefüllt wurde, komplett an das Tierheim Wipperfürth - Nähere Informationen hier

 

Außerdem werden Firmen gesucht, die ihre Werbung auf einem Auto platzieren möchten. Dieses Auto könnte dann bald für das Tierheim Wipperfürth unterwegs sein. Der jetzige fahrbare Untersatz wird voraussichtlich bald durch ein anderes Fahrzeug ersetzt werden müssen, da er seine besten Zeiten hinter sich hat.

 

Interessenten möchten bitte im Tierheim Wipperfürth anrufen (Tel: 02267/3770) oder senden eine E-Mail an: info@tierheim-wipperfuerth.de

 

23.04.12

50 Kaninchen wegen eines Todesfalles

Kurz vor Ostern mussten wegen eines Todesfalls 50 Zwergkaninchen von jetzt auf gleich untergebracht werden. Das Tierheim Wipperfürth hat von einem benachbarten Tierheim 10 dieser Kaninchen übernommen, da es deren Kapazitäten sonst gesprengt hätte.

Stellvertretend für diese 10 Kaninchen wird Xaver als Tier der Woche vorgestellt. Er ist ein Kleinkaninchen-Zwerg-Mix, männlich und kastriert. Er hat ein schwarzes, glänzendes Fell, ist handzahm und sehr lieb. Mit Artgenossen verträgt er sich gut, ist jedoch ab und zu ein Mobbingopfer. Das neugierige Kerlchen hoppelt unheimlich gern und ist sehr agil. Das Alter wissen wir leider nicht – aber über ein neues Zuhause mit vielen Streicheleinheiten und möglichen "Betätigungsfeldern" würde er sich sehr freuen.

17.04.12

Erstes Frühlingsfest im Tierheim Wipperfürth

Neben den traditionellen Sommerfesten und dem Scheunenzauber - welche
natürlich auch beide in 2012 wieder geplant sind - hat sich der
Tierschutzverein Wipperfürth in diesem Jahr entschlossen, noch ein
zusätzliches Fest für alle Tierfreunde und Förderer des
Tierschutzvereins Wipperfürth anzubieten. Die Erlöse aus dem Verkauf
kommen komplett dem Tierheim Wipperfürth zugute.

Am Sonntag, dem 22.04.2012 in der Zeit von 12.00 Uhr - 17.00 Uhr gibt
es u.a. leckere Waffeln, Kuchen, Suppen, Bratkartoffeln und Getränke.

Wer sich über die Situation der Tiere im Tierheim ein genaueres Bild
verschaffen möchte, ist herzlich zu den Tierheimführungen eingeladen.
Diese finden zu jeder vollen Stunde, also um 13.00 Uhr, 14.00 Uhr, 15.00
Uhr und 16.00 Uhr statt.

 

01.04.12

Neuer Vorstand im Tierschutzverein Wipperfürth e.V.

Am 03.02.2012 fand die diesjährige Mitgliederversammlung des
Tierschutzvereins Wipperfürth statt.

Neben dem Bericht der Kassenprüfer, den Vorträgen über die
letztjährigen Aktivitäten und den üblichen Regularien standen
Vorstandswahlen auf der Tagesordnung.

Die erste Vorsitzende, Frau Jutta Heller, hatte bereits bei der vorigen
Jahreshauptversammlung verkündet, dass das folgende Jahr ihr letztes auf
diesem Posten sei. Frau Anita Nienhüser, bis jetzt Geschäftsführerin des
Vereins, hat auch für dieses Amt nicht mehr kandidiert. Sie hatte aber
signalisiert, dass sie ggf. bereit sei, weiterhin als Beisitzerin
mitzuarbeiten. Beide machten zeitliche und berufliche Gründe für ihre
Entscheidungen geltend.

Der neue Vorstand setzt sich nun wie folgt zusammen:

Zum ersten Vorsitzenden wurde Herr Lars Beilken aus Marienheide
gewählt, der dem bisherigen Vorstand als Beisitzer angehört hat. Als
zweite Vorsitzende wurde Frau Inge Schweitzer, die auch die
Tierheimleitung innehat, in ihrem Amt bestätigt. Die Position der
Geschäftsführerin wird Frau Heike Bäumer aus Wipperfürth bekleiden. Das
Amt der Schriftführerin hat nach wie vor Frau Inge Kohlgrüber.

Zu Beisitzern wurden gewählt: Natalie Pusch (bisher auch schon
Beisitzerin), Frau Anita Nienhüser sowie als neue Vorstandsmitglieder
Frau Britta Knoblich aus Lindlar und Herr Wolfgang Sammel aus
Wipperfürth.

Der neue Vorstand hat viele Aufgaben und Arbeiten vor sich. So sollen
einige Baumaßnahmen in Angriff genommen werden, damit die Bauakte
endlich geschlossen werden kann.

Außerdem wird baldmöglichst ein Arbeitskreis tagen, der mit den
beteiligten Kommunen Wipperfürth, Lindlar, Marienheide und Engelskirchen
u.a. über die Fundtierverträge ab 2013 und die Möglichkeit einer
Kastrationspflicht verhandeln wird.

 

04.02.12

Nach Schreckenszeit doch noch gutes Ende für beschlagnahmte Hunde

Sie erinnern sich bestimmt daran, dass vom Amtsveterinär des
Oberbergischen Kreises insgesamt 47 Hunde aus schlechter Haltung in
Wipperfürth beschlagnahmt worden sind.

Da wir überfordert gewesen wäre, eine so große Anzahl verwahrloster Hunde aufzunehmen, hat das Tierheim Wiehl-Koppelweide 25 Tiere übernommen.

Im Tierheim Wipperfürth wurden 22 Hunde, viele davon noch Welpen,
aufgenommen. Erfreulicherweise können wir melden, dass bis auf das Muttertier (Ashley), das mit ihren sehr jungen Welpen bei einer Tierheimmitarbeiterin privat untergebracht wurde, alle vermittelt sind. Für diese Welpen auf der Pflegestelle gibt es bereits Vorverträge. Da sie aber jetzt erst ca. 6 Wochen alt sind und teilweise noch gesäugt werden, sollen sie erst Anfang Februar abgegeben werden.

Mit einigen neuen Besitzern haben die Vorstandsmitglieder schon
gesprochen. In dem neuen Zuhause läuft es überall gut. Die Hunde sind
sehr anhänglich und folgen ihren neuen Leuten auf Schritt und Tritt.

Die Hunde sind - dank des Auftrittes von einigen Hunden aus dem TH
Koppelweide in der WDR-Sendung "Tiere suchen ein Zuhause" - außer in
Wipperfürth und Lindlar auch in Bergisch-Gladbach, Leichlingen und
Wunstorf(bei Hannover) untergekommen.

Viele sind auch als Zweithunde vermittelt worden. Das kam den Hunden
sehr entgegen, da sie es gewohnt waren, in einem Rudel zu leben. Man
kann also sagen, dass die Aufnahme und Umsorgung im Tierheim allen sehr
gut getan hat, denn alle sind quicklebendig und sehr offen den Menschen
gegenüber.

 

13.01.12